Ausserunterrichtliche Veranstaltung

Theaterbesuch der Jahrgangsstufe

Das Landestheater Tübingen zeigte eine teils moderne, aber textgetreue Aufführung der Abiturlektüre. Um beispielsweise Fausts Verjüngung darzustellen, tauschten die Schauspieler die Rollen. Dies sorgte nur kurz für Verwirrung, denn die Schülerinnen und Schüler erkannten dank ihrer Textkenntnis natürlich schnell, welche ungewohnten Theaterkniffe angewendet wurden. Zur Erheiterung trug ebenso bei, dass Aufkleber mit „#Me(phis)too“ verschenkt wurden und die Schauspieler das Publikum stellenweise direkt ansprachen.

Spanischkurs der Jahrgangsstufe 2 des Technischen Gymnasiums auf den Spuren Salvador Dalís

Bereits im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Landeskundeeinheit zu Katalonien einige Informationen über den spanischen Künstler Salvador Dalí erhalten. So wussten beispielsweise bis dahin die wenigsten, dass Salvador Dalí der Schöpfer des Logos der bekannten ChupaChups-Lollys ist - übrigens ein katalanisches Unternehmen. Sein Werk ist größtenteils im bekannten Teatro-Museo-Dalí in Figueres ausgestellt und besticht durch surreale Darstellungen, wie z.B.

Erst akzeptiert - dann diffamiert: TG trifft auf düsteres Kapitel der Stadt Horb

Im jüdischen Betsaal der Stadt Horb ging es diesmal um das Thema Tod und Trauer im Judentum.

Horber Juden erlitten  bereits im Mittelalter, als die Stadt zur vorderösterreichischen Grafschaft  Hohenberg gehörte,  Verfolgung und Tod:  1348 wurden sie  als Sündenböcke auf dem Hohenberg  gefoltert oder auch verbrannt,  da man ihnen die Schuld an der in Europa grassierenden Pest zuschob.

Später ließen sich immer wieder jüdische Familien in Horb nieder, jedoch hatten diese unter äußerst  restriktiven Bestimmungen zu leiden.

Welt-Pressefotos versus Graffiti

Die Ausstellung zeigt 150 Bilder von 45 internationalen Fotografinnen und Fotografen. Neben Tier- und Landschaftsfotografie bildeten viele Fotos das aktuelle Weltgeschehen ab. Die Schülerinnen und Schüler wurden vor dem Ausstellungsbesuch darauf hingewiesen, dass sich unter den Abbildungen auch zum Teil verstörende und Fotos mit Kriegsszenen befinden, dieser Bereich konnte dann umgangen werden.

Raus aus der Komfortzone – und hoch hinaus!

Mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Kitzlinger, Frau Schrön und Frau Schupp erkundeten sie den Waldseilgarten in Herrenberg. Nach einer Sicherheitseinführung ging es hoch hinaus. Jede und jeder konnte dabei selbst entscheiden, welchen Schwierigkeitsgrad der Weg durch die Baumkronen haben sollte. Viele überraschten sich selbst durch ihren Mut. Was am Anfang kräftig Überwindung kostete, brachte tolle Erlebnisse: Eine schwankende Kletterwand bezwingen, im Seilbahnflug ins Grüne schweben - bis hin zum „freien Fall“ aus 13 Metern Höhe.

Schülerinnen und Schüler des TGs Medientechnik verbringen ereignisreiche Tage in Berlin

Zusammen mit den Lehrern Manfred Huber und Anita Schubert erlebten sie bei dieser Studienfahrt Geschichte und Politik auf besondere Weise. Den Schülern ging es etwa nahe, als sie im Checkpoint Charlie Museum die verschiedenartigsten, ausgeklügelten Variationen sahen, wie Menschen aus der DDR geflüchtet sind. Bei einer Führung im Olympia Stadion erkannten die Schüler, wie viel Aufwand die Vorbereitung eines Open Airs, wie das zwei Tage später stattfindende Phil Collins Konzert, bedeutet.

Studienfahrt London

Neben Besuchen der typischen Touristenattraktionen wie Tower Bridge, St. Paul's, London Eye, Big Ben usw. lernten wir auch weniger bekannte Seiten Londons kennen. Bei einer geführten Street-Art-Tour durch das Londoner East End staunten die Schülerinnen und Schüler der Gestaltungs- und Medientechnik, welche Kunstwerke man mit Spraydosen erschaffen kann. Auf den zahlreichen Märkten konnten nicht nur landestypische Souvenirs erworben werden, sondern man konnte sich auch durch die multikulturelle Küche Londons probieren.

Traditionelles Handwerk als Kreativimpuls

Die Buchbindemeisterin und Sozialpädagogin begrüßte die Abiturienten in ihrem beschaulichen Buchbinderei-Atelier, in dem sie freiberufliche Aufträge bearbeitet, um anschließend in die nahegelegene Freie Waldorfschule Freiburg-Wiehre weiterzuziehen, die ausreichend Räumlichkeiten für die angehenden Gestalter bot, sich der traditionellen Kunst der Buchbinderei zu widmen.