Auf den Spuren der Design- und Computerspielgeschichte

Auf den Spuren der Design- und Computerspielgeschichte

Do, 05.12.2019 - 11:19
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Abi Vorbereitung auf „spielerische Art“ erlebten am 14. November 2019 die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 des Profils Gestaltungs- und Medientechnik des Beruflichen Gymnasiums Horb.

Noch 145 Tage bis zum GMT- Abitur. Diesen Anlass nahmen die Schülerinnen Celina Breier und Sarah Bischof, um eine Exkursion in das Landesmuseum Karlsruhe mit anschließendem Besuch des ZKMs zu planen.

Die erste Station, an diesem Tag, war das Landesmuseum Karlsruhe. Dort konnten die Schüler*innen eine große Sammlung zur Angewandten Kunst, vom Jugendstil über den Art déco und das Bauhaus bis zum modernen Design, seit 1900 bestaunen. Unter anderem die Frankfurter Küche, von der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky.
Das Team des Museums am Markt führte die Schülerschar in zwei Gruppen durch die große Ausstellung mit Objekten aus den unterschiedlichen Richtungen des Jugendstils, der art deco Zeit und der Postmoderne. Besonders angetan waren die Schüler*innen aber von den zeitgenössischen Produkten der Hochschule für Gestaltung, die vom Museum angekauft worden sind.

Das Highlight des Tages war jedoch die zweite Anlaufstation. Der Besuch der Ausstellung „zkm_gameplay. the next level“. In dieser Ausstellung kann man die Geschichte der Computerspiele und deren Entwicklung, spielerisch erkunden. Neben Klassikern, wie Donkey Kong aus dem Jahr 1981 und Mario Bros (1983), konnte man unteranderem auch die neusten Erfindungen, die es zurzeit auf dem Markt gibt, testen. Eines der beliebtesten Spiele war das „Raketen Spiel“. Ziel des Spiels war eine Rakete auf eine Plattform zu fliegen bzw. zu landen. Hierfür waren fünf „Gas-Pedale“ am Boden befestigt. Es war also Teamplay und Feingefühl im Fuß gefragt.
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst.

Durch den Besuch der beiden Ausstellungen in Karlsruhe hatten die Schüler*innen die Möglichkeit ihr bereits erlerntes Wissen, durch hautnahes besichtigen noch einmal zu festigen und somit eine Grundlage für das bevorstehende Abitur im Jahr 2020 zu schaffen.