Mehr als Glück. Erneute Nominierung gibt Rückenwind

Mehr als Glück. Erneute Nominierung gibt Rückenwind

Do, 30.01.2020 - 12:03
Erstellt in:
0 Kommentare

Beim ersten Mal hätte es ja noch Zufall sein können. Oder Glück. Doch diese zweite Nominierung stellt außer Frage, dass sich die Schülerinnen und Schüler des Profilfachs Gestaltungs- und Medientechnik während ihrer dreijährigen Schulzeit am Technischen Gymnasium Horb unglaublich gut auf die Praxis vorbereitet haben.

Nächsten Donnerstag fahren elf ehemalige Schülerinnen und Schüler und kommende Gregor Calendar Award Preisträger*Innen in Begleitung einiger Lehrer und Fans nach Stuttgart ins Haus der Wirtschaft, um ihre Urkunden in einem der bedeutendsten Wettbewerbe der Druck- und Medienbranche entgegenzunehmen. „Damit hat keiner gerechnet“ schmunzelt Fachlehrerin Katrin Kinsler über die gestrige Email des Grafischen Klubs Stuttgart, „zum zweiten Mal nehmen wir teil und zum zweiten Mal auf der Nominierten-Liste“. Der Grafische Klub Stuttgart zeichnet seit 50 Jahren Kalender der internationalen Druck- und Medienbranche aus. „Schon während meines eigenen Studiums haben wir die Ausstellungen im Haus der Wirtschaft besucht“ erinnert sich die ehemalige Grafik-Designerin. „Diese Erfahrung, bei so einem Profi-Wettbewerb auf den vorderen Rängen mitzuspielen, beeinflusst jungen Menschen positiv außerhalb ihrer schulischen Erfolge. Das gibt Rückenwind auch für noch ausstehende berufliche Entscheidungen.“
Der diesjährige Kalender mit dem Titel „Hirnfürze“ ist wieder etwas ganz Besonderes. Die Gestalter*Innen haben sich dazu entschieden das Kalenderprojekt nicht auf ein Thema einzugrenzen, sondern gerade die vielfältigen Ideen, die ihre Kreativität auszeichnen zu ihrem Konzept zu machen. Dabei wird jedem Hirnfurz das gleiche Existenzrecht zugestanden, ganz egal wie abwegig er im ersten Moment auch erscheinen mag. Dieses Zugeständnis hat sich ausgezahlt, so entwickelten sich 12 Hirnfürze in Ideen und anschließend in von den Kreativen im Siebdruck gefertigte Kalenderblätter.

Die Verleihung der Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen an die 48 nominierten Kalender findet am 23. Januar im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Die anschließende Ausstellung aller 650 zum Wettbewerb eingereichten Kalender läuft vom 24. Januar bis 8. Februar und ist täglich (außer sonntags) von 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Zweite Station wird das Regierungspräsidium Karlsruhe sein, das die Kalender bis Anfang März zeigt, bevor sie im Anschluss nach Japan ausgeliehen werden.