Die Eingangsklasse des Technischen Gymnasiums unternahm kürzlich eine Studienfahrt in die Bundeshauptstadt Berlin. Die Reise fand auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Saskia Esken statt und bot den Schülerinnen und Schülern vielfältige Einblicke in Politik, Geschichte und das Leben in einer der spannendsten Städte Europas.
Eine Besonderheit war die Organisation der gesamten Fahrt durch die Schülerinnen und Schüler selbst. Lucia, Luis und Jannik übernahmen Planung, Abstimmung und Reiseleitung vor Ort – „eine Aufgabe, die nicht nur organisatorisches Geschick, sondern auch Verantwortungsbewusstsein fordert“, meinen die begleitendenden Lehrkräfte Lisa Grams und Julian Hoyer.
Inhaltlich bot die Fahrt ein abwechslungsreiches Programm: Die Gruppe besuchte das Jüdische Museum Berlin, wo sie im Rahmen einer Führung eindrucksvolle Einblicke in die deutsch-jüdische Geschichte erhielt. Die Ausstellung rege zum Nachdenken an und habe bei vielen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, äußerte eine Schülerin.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Schülerinnen und Schüler in den Deutscher Bundestag. Dort erhielten sie auf der Besuchertribüne Informationen über die Geschichte des Gebäudes und die Arbeit des Parlaments und konnten so politische Abläufe nachvollziehen.
Auch das Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik (GMT) spielte eine Rolle im Programm: Im Rahmen eines Spaziergangs erkundete die Klasse die East Side Gallery und setzte sich mit der Geschichte der Berliner Mauer sowie deren künstlerischer Aufarbeitung auseinander. Auch hier entstanden angeregte Gespräche über Politik, Geschichte und Umgang mit Verantwortung.
Neben den inhaltlichen Programmpunkten spielte auch das Gemeinschaftserlebnis eine wichtige Rolle. „Die gemeinsamen Abendessen und der Bowling-Abend haben für eine tolle Stimmung gesorgt“, befanden die Schüler.
Auch die Freizeit nutzten die Teilnehmenden intensiv: In Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler weitere Sehenswürdigkeiten Berlins und sammelten eigene Eindrücke von der Stadt.
Insgesamt war sich die Gruppe einig: Die Studienfahrt sei eine gelungene Mischung aus politischer Bildung, historischer Auseinandersetzung und gemeinschaftlichem Erleben gewesen – und werde den Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben.







